Das Sportstreamingportal DAZN hat sich in einen neuen Sublizenzvertrag mit dem US-Konzern Discovery die Übertragungsrechte für 40 Bundesligaspiele gesichert.

Martina Gloor

Fans der 1. Bundesliga hatten in der wegen der Corona Pandemie verkürzten Sommerpause befürchtet, dass die Übertragungsrechte der höchsten deutschen Profiliga weiter aufgespalten und an neue Übertragungsdienste vergeben werden. Grund für diese Befürchtungen war ein Rechtsstreit zwischen Eurosport, der Tochter des US-Konzerns Discovery und der Deutschen Fußballliga. Discovery hatte nach mäßigem Erfolg mit den Bundesligaübertragungen gegen die weitere Nutzung der 2016 erworbenen Lizenz entschieden und der DFL gekündigt. Das Schiedsgericht der Deutschen Institution für Schiedsgerichtsbarkeit (DIS) entschied allerdings, dass Discovery nicht einfach einseitig kündigen könne. Seitdem hatte das Streamingportal die Rechte in Form einer Sublizenz erworben und die Spiele übertragen.

Da laut Urteil des Schiedsgerichts im Sommer eine erneute Einigung zwischen Discovery und DAZN nötig sei, waren die Befürchtungen einer weiteren Aufteilung der Übertragungsrechte durchaus berechtigt. Nun ist aber klar, dass die Fans der Liga nicht noch ein Abo erwerben müssen, sondern weiterhin mit ihrem DAZN-Abo Bundesliga schauen können. Bei dem Rechtepaket geht es konkret um 45 Partien. Neben Supercup und den Relegationsspielen berechtigt die Sublizenz DAZN zur Übertragung von 30 Freitags-, fünf Sonntags- und fünf Montagspartien.

Alles bleibt beim Alten

So können sich nun die Fans sicher sein, dass sich im Sommer nichts an den Übertragungsrechten geändert hat und sie bei den gewohnten Diensten die Bundesliga verfolgen können. Aber nicht nur bei den Übertragungsrechten bleibt alles beim Alten. Auch die Favoriten auf den Meisterschaftstitel bleiben die Gleichen. Allen, voran ist Serienmeister FC Bayern München. Wie hohe Favoriten die Münchener sind, zeigt die von den Sportwettenexperten bwin angegebene Quote auf den Gesamtsieg des FC Bayern. Sie liegt aktuell bei 1.13.

 

Bild: DAZN Bundesliga Screenshot